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Was der Verlag der Anastasia-Bücher in Israel zum Antisemitismus-Vorwurf sagt

von rechts nach links - Jewgeniy Prunchak, Übersetzer der Bücher ins Hebräische; Idit Bee'ry, Buchredakteurin der hebräischen Übersetzung; Nelly Gluzman, Mitgründerin der israelischen Siedlungsgesellschaft, die auf Anastasias Ideen basiert
von rechts nach links - Jewgeniy Prunchak, Übersetzer der Bücher ins Hebräische; Idit Bee'ry, Buchredakteurin der hebräischen Übersetzung; Nelly Gluzman, Mitgründerin der israelischen Siedlungsgesellschaft, die auf Anastasias Ideen basiert

Es freut mich, dass ich mit meinem letzten Artikel "Frieden mit den Juden", offenbar deutlich machen konnte, dass es sich bei den Antisemitismus-Vorwürfen gegenüber den Anastasia-Büchern, um unhaltbare Vorwürfe handelt! Mindestens aber ist es mir gelungen, diesen größten Vorwurf gegenüber der Buchreihe, ein gutes Stück weit zu entkräften.

 

Übrigens sollte ich auch erwähnen, dass ich in all den Sprachräumen in denen ich schon war, in denen die Anastasia-Bücher übersetzt und publiziert wurden, nie von einem Antisemitismus Vorwurf hörte. Und dabei handelt es sich immerhin um 10 unterschiedliche Sprachräume. Unter all diesen Sprachräumen gab es nur im deutschen Sprachraum diesen Vorwurf! Es ist schon verrückt.

 

Wie dem auch sei, am ersten November schrieb ich folgende E-Mail an den Verlag der Anastasia-Bücher in Israel:

"Sehr geehrter Herausgeber der hebräischen Version der Anastasia-Bücher von Vladimir Megre,

 

Ich bin Stefan aus Österreich, ein Anastasia-Leser. Im deutschsprachigen Raum wurden die Anastasia-Bücher von einigen Medien verleumdet und als antisemitisch bezeichnet. Wir wissen, dass dies nicht wahr ist, aber wie können wir es der Öffentlichkeit am besten beweisen? Eine Idee ist es, zu zeigen, dass die Bücher in Israel veröffentlicht werden, sie also nicht antisemitisch sein können. Ich schreibe gerade einen Artikel darüber, den ich auf meiner Website loveproductions.org veröffentlichen werde.

 

Könnten Sie mir bitte folgendes sagen. Seit wann werden die Anastasia-Bücher ins Hebräische übersetzt? Können Sie mir bitte auch sagen, ob Sie jemals auf antisemitische Teile in den Büchern gestoßen sind?

 

Ich wünsche mir aufrichtig, dass Sie mir bald antworten können.

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

Stefan"

 

 

Gestern am ersten Dezember, also genau einen Monat später, erhielt ich überraschend folgende Antwort: 

 

 

"Hallo lieber Stefan!

 

Zunächst einmal vielen Dank für Deinen Wunsch, die Frage der Haltung gegenüber den Juden in den Büchern von Anastasia zu klären. Die Bücher wurden vor etwa zehn Jahren ins Hebräische übersetzt und erschienen zu Beginn informell im Internet. Vor etwa zwei Jahren wurde eine gedruckte Ausgabe veröffentlicht und ein Vertriebsvertrag mit dem Autor unterzeichnet.

 

Die Bücher werden in Israel über das Internet verteilt und auf Wunsch manuell gedruckt. Wir bewerben sie nicht in den Medien und in den Buchhandlungen und die Informationen über sie gehen durch Mund-zu-Mund Werbung, so dass nur diejenigen, die sie wirklich lesen wollen, den darin enthaltenen Informationen ausgesetzt sind.

 

Tatsächlich versteht jeder, der die gesamte Reihe liest, dass die Haltung gegenüber Juden in diesen Büchern das Gegenteil von dem ist, was in den (deutschen) Medien behauptet wird. Vladimir Megre geht in seinen Büchern tief in dieses sehr sensible Thema ein und erklärt mit Hilfe von Anastasia, was der Hintergrund für die Entstehung des jüdischen Volkes war, und für welche Ziele es bestimmt und kodifiziert wurde.

 

Megre betont auch, dass er glaubt, dass viele der Veränderungen und ein Fortschritt in Richtung der "Neuen Zivilisation", in Israel stattfinden werden. Unter den jüdischen Lesern der Anastasia-Bücher in Israel gibt es diejenigen, die während ihres Aufenthalts in Europa (bevor sie nach Israel gekommen sind) unter Antisemitismus litten. Und das beweist, dass die Bücher einfach nicht antijüdisch sein können. *

 

Wir hoffen, dass unsere Antwort Dir eine gute Grundlage für Gespräche über das Thema gegeben hat.

 

Mit unseren besten Grüßen, 

Rani Kasher (der Herausgeber), Idit Beery (die Buchredakteurin), Jewgeniy Prunchak (der Übersetzer)"

 

* Anmerkung des Übersetzers: Diese oben erwähnten Menschen sind jüdische Leser der Anastasia-Buchreihe und konnten offensichtlich keinen Antisemitismus in den Büchern wahrnehmen. Man kann davon ausgehen, dass gerade jene Menschen die unter Antisemitismus litten, besonders feinfühlig gegenüber antisemitischen Inhalten sind. Daher wird das hier auch als Beweis angegeben, dass die Bücher sicher nicht antisemitisch sein können.

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Kommentare: 1
  • #1

    Stefan Kretzschmar (Montag, 02 Dezember 2019 16:48)

    Danke für Dein Engagement lieber Stefan dieses wichtige Thema endgültig tiefgründig mit geklärt zu haben!
    Und ebenso großer Dank nach Israel für die Klärung, das Feedback dazu und das Veröffentlichen der Bücher dort!
    Bin sehr gespannt über Fotos und Berichte zu aktuellen Familienlandsitz-Projekten der israelischen Siedlungsgesellschaft.
    LG Stefan